
Pandemic Studios,die Macher von “Mercenaries 2″ arbeiten momentan an einem ganz neuen Titel. Die muss nicht unbedingt ein Spiel vollgestopft mit Action wie Mercenaries sein,sondern kann auch in Richtung Action-Stealth-Drama gehen.
Das Jahr 1940 hat begonnen. Der zweite Weltkrieg besetzt Europa,überall herrscht Angst und Schrecken. Adolf Hitler will die Weltherrschaft an sich reißen. Frankreich ist ein einziges Schlachtfeld geworden. Überall Soldaten,in jede Richtung Straßensperren,Flugzeuge und Luftschiffe kreisen über Paris und Soldaten patroulieren an jeder Ecke. Man schlüpft in die Rolle von Sean Devlin. Er hat bislang noch ein fröhliches Leben geführt,hat viele Freunde gehabt und führte ein glückliches Leben mit seiner Frau. Doch er war zur falschen Zeit am falschen Ort. Hitler´s Truppen überranten Paris und töteten all seine Verwandschaft und Freunde. Die Wut kocht in Sean innerlich,er will nun nurnoch eines: Die Offiziere töten und alle Truppen in Paris sabotieren. Die Rache verbreitet sich wie ein Lauffeuer in seinem Körper.
Anders als in Spielen wie “Medal of Honor” oder “Call of Duty” erlebt man den Krieg nicht aus der Ego-Perspektive sondern aus der 3rd-Person sicht wie man sie schon von GTA oder Saints Row kennt. Sean ist kein erfahrener Kriegsveteran,ganz im Gegenteil er ist ein Mensch wie wir. Anfangs interessiert ihn der Krieg garnicht,ganz nach dem Motto “Unsere Soldaten schafft das schon”,doch als er sich einer Untergrundorganisation anschliesst,nimmt Krieg für ihn immer mehr Bedeutung an. Es ist nun seine Aufgabe,die feindlichen Truppen zu sabotieren und langsam auszulöschen.
Man bekommt Aufträge von der Untergrundorganisation,diese lassen Sean mehr über die Mörder seiner Freunde erfahren. Man macht sich auf den Weg um das dritte Reich zu sabotieren. Sprengsätze an Munitionslager legen,Bunker ausbomben,Offiziere töten,MG-Nester ausrotten oder vieles mehr bleibt euch überlassen. Entweder ihr macht das wie Sam Fisher es euch gezeigt hat und pirscht euch an die Gegner ran und dreht ihnen den Hals um oder ihr stürmt mit geladener Waffe mitten auf die Soldaten zu und durchlöchert sie mit brennend heißen Kugeln. Es gibt keinen falschen Weg,einzig und allein der Kopf muss mitspielen. Wirr herrumzuschiessen könnte Soldaten anlocken und ganze Truppen alarmieren. Heranschleichen und Leute leise töten ist sinnvoller,wenn man die Leiche nachher verschwinden lässt oder diese da lässt um andere Soldaten von bestimmten,wichtigen Sachen wegzulocken. Es gibt viele Wege,jeder hat seine Vor-und Nachteile.
Sean ist keine Ein-Mann-Armee wie man es von GTA IV oder anderen Titeln kennt,sondern er bekommt Ausdauer und Stärke erst nach Kämpfen,dort sammelt er Erfahrung. Treffer werfen Sean anfangs schnell zu Boden. Er hat wenig Ausdauer. Doch dies ändert sich im Spielverlauf. Die KI der Gegner ist intelligent konstruiert,sie umkreisen ihn oder greifen ihn von hinten an wenn es die Möglichkeit gibt dies zu tun. Hier ein kleines Beispiel:

Man kann den Krieg gegen das dritte Reich nicht nur alleine führen,sondern kann auch Begleiter haben: “Ja,es gibt Verbündete, die dich unterstützen. Das Umfeld des Helden ändert sich mit jeder Mission. Jede Figut hat eine eigene Geschichte zu erzählen und beschreibt Probleme und Gründe,die zur Teilnahme an der Resistance bewegen.”,so der leitende Designer Tom French. Die abwechslungsreichen Missionen und die offene Welt in Paris lassen den Spieler in eine atemberaubende Atmosphäre schlüpfen die noch toller als Liberty City ist! Leitern,Gerüste und andere Bauten sind wie in Assassin´s Creed wichtige Abkürzungen die einem Verletzungen ersparen können! Man kann sogar den Eiffelturm hochklettern. Dabei sind die Entwickler dem Original haarscharf genau gekommen. Wenn man schon in Paris war,wird man sich super zurechtfinden. Ortskundige sollen selbst Gasse,Seitenstraßen und Wohnhäuser an subtil platzierten Details wiedererkennen! Über die Grenzen von Paris hinaus kann man die offene Welt weitererkunden. Bis zur Grenze von Frankreich zu Deutschland kann man gehen. “Wer Paris kennt,wird den Weg von Eiffelturm zum Arc de Triomphe problemlos finden”,sagt French. Natürlich latscht man nicht kilometerweit durch die Straßen,sondern kann auf Autos die dem Renault,Citroen und Peugeot ähneln zurückgreifen. Natürlich wird man auch Kriegswagen fahren können,alte klapprige Wagen sind warscheinlich auch fahrbar. Sobald man in die Nähe von Soldaten kommt,verfärbt sich das Bild wie in Filmen schwarz-weiß man spürt förmlich das Leid und die Trauer. Einzig und allein die Bänder an den Armen der Soldaten,das Blut,das Mündungsfeuer,die Explosionen können die Dunkelheit durchbrechen und erscheinen in Farbe. Die Passanten wirken natürlich sehr unglücklich und halten in diesen Bereichen ihren Kopf nach unten und wirken depressiv. Anders ist es bei Bereichen wie Theater,Parks,Wiesen oder Restaurants wo keine Soldaten weit und breit dominieren. Hier herrscht die Sonne in prachtvoller Farbe,lachende Gesichter,belebte Straßen und volle Einrichtungen – hier wirkt alles idyllisch und froh. Hier wird die Farbe schwarz vertrieben. Dies ändert sich ruckartig,sobald Soldaten in die Bereiche strömen und die Fröhlichkeit unterdrücken verschwimmt das Bild in ein schwarz-weißes Gewand voller Trauer und Gewalt.
Saboteur ist einer der Blockbuster in diesem Jahr,oder vielleicht erst 2010,der mit Grand Theft Auto IV locker mithalten kann. Die visuellen Effekte sehen toll aus und die Atmosphäre ist atemberaubend schön. Fans des Genres sind reich bedient,ein Must-Have!















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