Wer letztes Jahr schon gedacht hat, die Gamescom wird von viel zu vielen Nerds heimgesucht, der wurde dieses Jahr eines besseren belehrt. Um über 8% sind die Besucherzahlen auf unglaubliche 275.000 Menschen gestiegen, im Vorjahr waren es 254.000 Besucher. Wie wir berichteten war es, vor allem am Wochenende so voll, das zwischenzeitlich die Tore geschlossen werden mussten. Da wird man sich nächstes Jahr vielleicht noch was besseres einfallen lassen, denn weniger Nerds werden es sicherlich nicht.
Und auch wenn fast nur Fortsetzungen großer Spielereihen präsentiert wurden, waren für uns auch einige Überraschungen wie zb Rayman dabei, obwohl genau genommen handelt es sich dabei ja auch um eine Fortsetzung.
Auf einer Fläche von 120.000 Quadratmetern präsentierten insgesamt 557 Unternehmen aus 39 Ländern ihre Produkte (2010: 505/33), mehr als 5.000 Medienvertreter aus 50 Ländern wurden gezählt (2010: 4.400/49) und weit mehr als 300 Welt-, Europa- oder Deutschlandpremieren vorgestellt (2010: 200)
Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, über seinen Eindruck von der gamescom: “Mit einem Wort: überwältigend! Wir haben die Vorjahresergebnisse erneut sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite gesteigert und ein neues Level erreicht. Dabei konnten wir durch die temporäre Einlassregulierung sicherstellen, dass zu keinem Zeitpunkt eine Überfüllung der Hallen gegeben und die Sicherheit der gamescommunity garantiert war. Wir haben mit einem Besucherwachstum von acht Prozent die Erfolgsgeschichte der weltweit größten Games-Messe fortschreiben können. Zugleich hat die Messe mit dem Partnerland UK und vielen neuen Länderrepräsentanzen, darunter der erste gamescom-Auftritt der Volksrepublik China, ihr internationales Profil deutlich schärfen können”(via)
