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Dante´s Inferno

Wir befinden uns im 14. Jahrhundert. Der Dichter Dante Alighieri schreibt sein Werk „Die göttliche Komödie“, wohl nicht ahnend das dieses Werk einige Hundert Jahre später Mal ein Videospiel sein würde. Visceral Games haben sich der Story angenommen und dies in ein Spiel im Hack ´n Slay Style verpackt.

Als Kreuzritter Dante werdet ihr am Anfang des Spiels von einem Krieger mit einem Stich in den Rücken ermordet.  Doch er weigert sich zu sterben und in einem Kampf mit dem Tod persönlich verschafft ihr euch erstmal eine nette Waffe – die Sense von Gevatter Tod.

Doch die Freude darüber dass ihr weiterleben dürft ist nur kurz, müsst ihr doch feststellen dass eure geliebte Frau, Beatrice, nebst euren Angehörigen ermordet worden ist.

Nur dies war kein normaler Mord sondern der Belzebub persönlich war wohl an der Sache beteiligt und hat eure Geliebte entführt. An Euch ist es nun daran Beatrice aus den Händen Lucifers zu befreien.

Soweit zur Story, die doch recht überschaubar und meist vorhersehbar ist. Außerdem fehlt etwas die Nähe zur Story, denn Dante schafft es im ganzen Spiel nicht dass man mit ihm fühlt und leidet. Hier fehlt dem Hauptprotagonisten des Spiels einfach etwas Tiefgang.

Aber wir lassen uns davon nicht abhalten, denn schließlich ist es ein Hack ´n Slay!

Ihr durchschreitet im Spiel, ebenso wie im originalen Roman, die verschiedenen Kreise der Hölle. Dabei gilt es Gegner nach Gegner zu besiegen und am Ende eines jenes Kapitels gegen den jeweiligen „Herrscher“ dieses Zirkels zu kämpfen, so zum Beispiel gegen riesige Würmer im Bereich Völlerei.

Dies geht gut und einfach von der Hand. Mit X haut ihr in schnellen kurzen Abständen mit der Sense zu, mit Y schlagt ihr langsamer habt dafür aber eine Menge Schaden mehr.

Mit B könnt ihr Beatrices Kreuz auf die Gegner schleudern, was sich prima gegen fliegende Gegner eignet. Später erlernt ihr dann nach und nach Zaubersprüche die ihr mittels LB auf eure Gegner schmettern könnt.

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Dies reicht auch für die Meisten Gegner. Gegen die Bosse benötigt man meistens eine kleine Taktik. Und überhaupt sind die Bosse durch die Bank weg schön gestaltet und es macht spaß gegen diese zu kämpfen.

Damit diese Kämpfe noch etwas leichter gehen, gibt es eine Art Skilltree. Hier könnt ihr je nachdem ob ich euch für Heilig oder Unheilig entscheidet verschiedene neue Fähigkeiten lernen. Ihr könnt bei vielen größeren Gegnern entscheiden ob ihr diese Bestrafen oder Erlösen wollt. Je nachdem wir ihr euch entscheidet erhaltet ihr Heilige bzw. Unheilige Seelen.

Die Grafik am Anfang des Spiels ist klasse, da haben sich die Entwickler von Visceral mal richtig was schön krankes einfallen lassen. Ähnlich wie schon bei Dead Space erwarten euch wieder teilweise abscheuliche Gegner. Beziehungsweise Gegner über dessen Geschmack sich streiten lässt. Zum Beispiel kleine ungetaufte Babys die mutiert sind und Messer als Arme haben. Ist sicherlich nicht der Geschmack von jedem. Ebenso gibt es sehr viel nackte Haut und Brüste zu sehen, sehr zum gefallen der männlichen Gamer. Aber auch wenn es teilweise sehr abgefahren ist, passt es doch recht gut ins Spiel. Allerdings hat man das Gefühl das zum Ende hin die Entwickler etwas schnell arbeiten mussten und die Landschaften und Gegner etwas hingeklatscht haben. Auch der durchaus sehr gute Sound wiederholt sich zum Ende hin des öfteren – Schade.

Kommen wir zum Multiplayer. Was erwartet uns hier – leider nichts. Der Mutiplayerteil kommt als kostenpflichtiger DLC heraus. Sorry das geht mal gar nicht. Das Spiel ist sehr sehr schnell durchgespielt und dann hat man praktisch nichts mehr was man tun sollte? Hier sollte man überdenken wie man ein Spiel vermarkten will.

Sven´s Fazit: Dante´s Inferno ist sicherlich kein schlechtes Spiel, hat unter anderem eine richtig gute Grafik mit teilweise super schönen Zwischensequenzen. Die Steuerung geht auch super von der Hand und eine klasse Story ist gut in ein Buch umgesetzt worden. Allerdings ist das Spiel einfach viel zu kurz. Mehr als 8 Stunden brauchen selbst Genre fremde Gamer nicht.

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