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Avatar – Das Spiel Review

Am Donnerstag ist es soweit und der neue Blockbuster von Titanic Regisseur James Cameron kommt ins Kino. Wir sind schon mehr als gespannt und haben unsere Tickets für die 3D-Vorführung, welche bei diesem Film wohl absolutes Pflichtprogramm ist, schon lange reserviert.
Hier folgt nun unser Kurzreview zum gleichnamigen Spiel, welches in der Games-Welt schon einige vernichtende Urteile erhalten hat. Wir wollten auch unseren Senf dazu geben.

Wie bei fast jedem großen Kino-Hit gibt es auch eine Videospielumsetzung, wie z.B. bei Harry Potter oder im speziellen Lego, welche zahlreiche Kinoerfolge mit simplen aber dennoch äußerst erfolgreichem Lego-Style umsetzen, hier bei aber eine Ausnahme darstellen.

Bei den Spieleentwicklern von Avatar hat man sich wohl das gleiche gedacht.
Hier wurde einfach alles wild durcheinander gewürfelt und gehofft, auf dem Weihnachtsgeschäft noch richtig Kohle mit zu machen. Wir wollen hier gar nicht groß ins Detail gehen, da uns das Spiel einfach zu lieblos und fehlerhaft erscheint.

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Die Story wird mit einigen Zwischensequenzen aufgebaut, die alle mehr oder weniger ziemlich bedeutungslos sind und keinerlei Stimmung, geschweige denn Spannung aufbauen. Gleiches gilt bei der Ausübung der Missionen, welche einen wirklich fast zum einschlafen bringen. Man bekommt einzelne Aufgaben ausführlich von verschiedenen Personen vorgetragen, dann nochmals schriftlich dargestellt und jedes Missionsziel oder Punkt visuell so dargestellt, das man keinerlei Mühen hat auch nur ansatzweise etwas falsch zu machen.

Das Hauptproblem des Spieles liegt einfach darin, dass es einen von Anfang nicht mitreißt und somit keine „emotionale Beziehung“ aufgebaut werden kann. Zwar ist die Auswahl, ob man als Soldat oder als Na´vi (Einheimische auf der Insel Pandora) kämpfen will interessant, verliert aber allein schon dadurch wieder an Bedeutung, da es so gut wie keinen Unterschied in der Spielweise gibt.

Hier und da benutzt man andere Waffen und hat andere Fähigkeiten, aber überzeugend ist das nicht. Gleiches gilt für das Gameplay. Vieles wirkt hier einfach unfertig und fehlerhaft. Besonders deutlich wird  dies beim Fortbewegen mithilfe von verschiedenen Fahrzeugen zu Land oder zu Wasser oder das Fliegen mit irgendwelchem Vogelvieh. Ständig bleibt man irgendwo hängen und ein präzises Navigieren ist unmöglich.

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Einer von sehr wenigen positiven Aspekten des Spieles ist die Atmosphäre des Dschungels. Zwar kann dieser bei weitem nicht mit Far Cry 2 mithalten, sieht dennoch schön aus.
Es wimmelt von zahlreichen, seltsamen und farbenprächtigen Kreaturen und Pflanzen, welche es zeitweise schaffen, einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Leider viel zu selten.

Allgemein ist die Grafik relativ in Ordnung. Die Zwischensequenzen lassen zwar etwas zu wünschen übrig, ansonsten macht das Spiel, allen voran aufgrund der frischen Dschungel-Optik einen soliden Eindruck.

Somit bleibt ein insgesamt durchwachsener Eindruck, wie leider bei so vielen Spielen, welche gleichzeitig als Kinofilm heraus kommen. Avatar hätte ein wirklich gelungenes Spiel werden können, wenn man nicht auf Biegen und Brechen die Veröffentlichung pünktlich zum Weihnachtsgeschäft und Kinostart datiert hätte. Eigentlich schade.

Hier erscheint in Kürze unsere offizielle Wertung zum Spiel !

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